Vita, Julia Rinderle

Internationale Konzerttätigkeit

Die 1990 in Memmingen geborene Julia Rinderle ist als Pianistin im In- und Ausland gefragt, spielte deutschlandweit erfolgreiche Konzerte und trat in Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz, Schweden, Dänemark, Holland, Israel, Südafrika und den USA auf.

Hervorzuheben sind ihre Aufrtitte bei den Köthener Bachfesttagen, beim Internationalen Musikfest in Goslar, bei der Kammermusikreihe des Niedersächsischen Staatstheaters, im Tivoli Konzertsaal in Kopenhagen, und im „Gläsernen Saal“ des Musikvereins, Wien. Bereits mit 13 Jahren gab Julia Rinderle Sergej Prokofiews erstes Klavierkonzert und trat seitdem regelmäßig mit mehreren Orchestern wie z.B. der Polnischen Kammerphilharmonie Sopot auf. Im Sommer 2016 spielte sie Konzerte in den USA im Rahmen des renommierten Klavierfestivals „Pianofest in the Hamptons“

Pianistische Ausbildung

Ihren ersten Klavierunterricht erhielt Julia Rinderle bei der russischen Professorin Ljudmila Lissowaya und später beim Konzertpianisten Ingmar Schwindt. Im Anschulss an ihr mit Bestnoten abgeschlossenes Master-Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Roland Krüger, studiert sie nun in der Klasse von Prof. Imre Rohmann am Mozarteum in Salzburg und war für ein Jahr Erasmus-Studentin in der Klasse von Prof. Jan Jiracek von Arnim an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Zahlreiche Meisterkurse für Klavier und Kammermusik bereicherten ihre Ausbildung, unter anderem bei Prof. Bernd Glemser, Prof. Matthias Kirschnereit, Prof. Emanuel Ax, Prof. Bernd Goetzke, Prof. Matti Raekallio, Prof. Karl-Heinz Kämmerling, Prof. Badura-Skoda und Prof. Arie Vardi.

Im Februar 2016 erschien ihre Debüt-CD bei HELBLING im Vertrieb von NAXOS mit der Weltersteinspielung der „Geisterszenen“ von Anselm Hüttenbrenner und den „Geistervariationen“ von Robert Schumann.

Weitere Informationen zur CD unter: Pressestimmen und Erwerb der CD

Wettbewerbe, Preise, Auszeichnungen (Auswahl)

  • Kulturförderpreis der Rupert-Gabler-Stiftung (2016)
  • 1. Preis beim II. Internationalen Jugend Pianisten Wettbewerb in Troisdorf (2013)
  • 1. Preis mit Höchstpunktzahl beim Internationalen Klavierwettbewerb „Lia Tortora“ in Italien (2012)
  • 1. Preis und Publikumspreis beim 16. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb in Kassel (2010)
  • 4 verschiedene Sonderpreise beim 11. Internationalen Münchner Klavierpodium (2011)
  • 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb Concorso Argento in Italien (2011)
  • 2. Preis beim Internationalen Charles Hennen Concours in den Niederlanden (Kammermusik) (2007)
  • 2. Preis beim Nationalen Bachwettbewerb in Köthen (2007)
  • 3. Preis und Preis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes beim Kleinen Schumannwettbewerb in Zwickau (2006)
  • 1. Preis beim Steinway-Wettbewerb in München (2003)

Julia Rinderle war Stipendiatin des Deutschland-Stipendiums (2012-2013) und des Stipendiums „Musik braucht Freunde“ (2011).

Vielseitigkeit

 Julia Rinderle begeistert ihr Publikum mit starker Bühnenpräsenz und tief empfundenem Spiel. Die junge Pianistin führt gern selbst durch ihr Programm und ist offen für neue, ungewöhnliche Konzertformen. So kombinierte sie Konzerte mit anderen Künsten wie Literatur, Schauspiel und Malerei.

Ihr ist das Repertoire quer durch die Epochen geläufig und die vielseitige Künstlerin überzeugt bei Klavierabenden und als Solistin mit Orchester genauso wie als versierte Kammermusikpartnerin.

Die Kammermusik liegt ihr besonders am Herzen, weshalb sie regelmäßig sowohl mit Sängern als auch mit den unterschiedlichsten Instrumenten, wie Violine, Viola, Cello, Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Posaune und Trompete musiziert.

Des Weiteren beschäftigt sie sich mit historischer Aufführungspraxis (Cembalo, Hammerklavier) und zeitgenössischer Klaviermusik (z. B. John Cage, präpariertes Klavier).

Julia Rinderle setzt sich für die Vermittlung klassischer Musik an ein junges Publikum ein und war schon mehrmals in Schulen u.a. im Rahmen der Musikvermittlungsinitiative Rhapsody in School zu Gast.

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